Archiv der Kategorie: Privat

Bremi

Samstagfrüh fuhren die Freundin und ich Richtung Bremen, um zwei Freunde zu besuchen, die es vor einiger Zeit in das Saarland Norddeutschlands zog.

Bremen ist irgendwie seltsam. Das Wetter war grau, in Kneipen durfte geraucht werden, Fußgänger und Fahrradfahrer wurden nicht von Autos bedrängt, der ÖPNV war pünktlich und nicht komplett verwahrlost und es gab für eine Stadt mit 550.000 Einwohnern irgendwie viel zu wenige Autos auf den Straßen. UND ES LAG EINE FUCKING RAKETE EINFACH SO IM HAFEN RUM!

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Fuckin‘ Bruges

It’s a fairytale town, isn’t it? How’s a fairytale town not somebody’s fucking thing? How can all those canals and bridges and cobbled streets and those churches, all that beautiful fucking fairytale stuff, how can that not be somebody’s fucking thing, eh?

Um 14:00 Uhr am Freitagnachmittag angekommen, im Hotel De Pauw eingecheckt, ausgepackt und dann den ca. 10-minütigen Fußweg zum Zentrum angetreten.

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Socialmediaprofis aus dem Hochsauerland

Es ist Dienstagabend, der 08.12.2015, und ich sitze, mich vor dem Abwasch drückend vor’m PC, und scrolle durch die Socialmedia-Timelines, als dieser Post der Westfalenpost in Meschede plötzlich nach meiner Aufmerksamkeit giert.

Im Grunde genommen versuchte ich in der folgenden Kommentarschlacht die Ideologie der User D., J., R. und U. als rechte Hetze (und nichts anderes ist es) zu entlarven.

Das schönste Beispiel ist wohl folgender kleiner, aber sehr feiner Dialog, der exemplarisch für den gesamten Diskurs gelten muss, da ich leider keinen Screenshot einer von der Westfalenpost Meschede unbereinigten Version habe.

Das ganze ging dann noch ein wenig weiter. Personen forderteten die Verbannung von Straftätern („… natürlich auch von Deutschen, wenn die denn kriminell sind…!!!“), worauf ich eigentlich nur noch auf die Ausbürgerung im Dritten Reich verwies.
Mir wurde unterstellt „psychisch krank“ zu sein und irgendwie wollte den Leuten es nicht so recht einleuchten, dass man Behauptungen beweisen müsse. Russels Teekanne meinerseits angeführt beendete dann die Diskussion mehr oder weniger und ich begann mich … ja doch, ich mag es behaupten… siegreich zu fühlen. Es gutes Gefühl gegen rechten Blödsinn gesprochen zu haben. Diesem immer mehr werdenden geistigen Dünnschiss erfolgreich widersprochen zu haben.

Bis *TROMMELWIRBEL* der Auftritt des armen Socialmedia-Verantwortlichen zu diesem Blogpost führen sollte.

Dieser konnte unsere linksgrün-versiffte Argumentationskette so nicht stehen lassen und das große Löschen began mit folgender Ankündigung.

Direkt wurden alle meine Posts gelöscht und mein Facebook-Account von der WP Meschede geblockt, sodass ich auch nicht mehr kommentieren konnte.
Weitere Kommentare, wie die Drohung gegen mich, dass „… ich mich an diese Konversation noch zurückerinnern werde #volksverräter !“ wurden, wie man es dann vom Sauerland erwartet, natürlich nicht gelöscht und standen weiter da. Bis auf den Unterschied, dass nun kaum noch jemand der rechten Hetze widersprach.

Quelle? Sehr gern:

Der berechtigte Protest von wunderbaren Gutmenschen führte dann, wie oben im Screenshot schon zu erahnen ist, dazu, dass der Socialmediaprofi der WP Meschede nun völlig frei drehte und auf imho sehr berechtigte Kritik super professionell reagierte.

Nunja. Auf sauerländische Gutsherrenart wurden natürlich dann auch noch die linksgrün-versifften Gutmenschen geblockt und deren Kommentare gelöscht.
Um wenigstens den Schein der Vernunft zu wahren, wurden zu „guter“ Letzt die Drohungen, Beleidigungen und ein Großteil der rechten Hetze entfernt (Nicht jedoch wurden die User geblockt, die diesen Blödsinn schrieben. Diese können weiterhin frei hetzen.), sodass Folgendes vom Mittwochabend um 23:45 Uhr und dem superduper Diskursverständniss der Westfalenpost Meschede übrigbleibt:

Nachtrag:

Natürlich feiern die Spaten ihren vermeintlichen Sieg.

Der Redaktionsleiter der Westfalenpost Meschede gibt sich zum Schluss noch einmal ganz professionell mit folgendem Statement:

Alles, was mir noch bleibt, ist folgendes Fazit zu ziehen:

Bravo!

Hier noch eine heitere Meldung über die Westfalenpost Meschede und das Sauerland im Allgemeinen. Der wunderbare Artikel entsprang einer Diskussion über das Verhalten der WP Meschede innerhalb einer Facebook-Gruppe.

Hochsauerlandkreis. Aufgrund der jüngsten Berichte über die Ängste in der Bevölkerung vor Flüchtlingen sehen sich die Besorgten Sauerländer für Flüchtlinge (BE-SAU-F) dazu gezwungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Anlass war der Bericht der WESTFALENPOST Meschede, dass einige Bewohner des Ortes Niedersalwey befürchten, dass 18 Flüchtlinge dem 540 Seelen-Ort zu stark zur Last fallen. Prozentual machen die 18 neuen Einwohner des dann 558 Einwohner zählenden Örtchens 3,2% der Bevölkerung aus. Ein Veltins-Pilsener enthält immerhin ganze 4,8% Volumen Alkohol und kann vom gemeinen Sauerländer durchaus vertragen werden. Die Bevölkerung befürchtet weiterhin, dass die Flüchtlinge sich langweilen, die nicht vorhandene Infrastruktur im Ort und der nach 18 Uhr nicht mehr fahrende Bus werden als großes Problem angesehen. Probleme, die Teenagerinnen und Teenager im Sauerland kennen dürften. Ebenso sorgt man sich um die Kinder. Die BE-SAU-F fordert daher alle nicht-motorisierten Sauerländer (vorwiegend Menschen, die das 17. Lebensjahr noch nicht erreicht haben) auf, sich zu solidarisieren und für einen Ausbau des Busfahrplans zu kämpfen. Damit können ebenfalls erste Hemmschwellen zwischen Kindern und Flüchtlingen, unter denen nach ungesicherten Angaben auch Kinder sein sollen, abgebaut werden. Gleichzeitig schreiben die Anwohner, das Haus, in das die Flüchtlinge einziehen sollen, befinde sich in der Hanglage einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit. Wo hier ein Problem für unmotorisierte Flüchtlinge bestehen soll erschließt sich BE-SAU-F nicht. Zugleich wird aufgrund der mangelnden Beleuchtung der Straße der Verdacht geäußert, man könne sich dort abends nicht mehr bewegen. Die BE-SAU-F wird in Kürze mit einer Sammelaktion für Taschenlampen für alle Niedersalweyer beginnen, zeitgleich wird eine Online-Petition für ausreichend Straßenlaternen in Niedersalwey gestartet.
Und schließlich geht es nicht nur um Glaube und Heimat, sondern auch um Sitte und damit auch um Anstand mit dem man Menschen, die aus einem Kriegsgebiet geflüchtet sind, gegenübertreten sollte.

Beim Schreiben dieses Blogposts höre ich übrigens Die Toten Hosen mit Willkommen In Deutschland.

HP ProBook 450 G1 und der Mediatek MT7630E

Vor einiger Zeit empfahl ich einer Freundin aus der Landeshauptstadt ein HP ProBook 450 G1. Damals™ gab es das noch bei notebooksbilliger.de für 460€.
Bei einem Business-Notebook mit ’nem i3 mit HD4600, 4GB RAM und einer 500 GB Platte kann man da eigentlich nichts falsch machen.

Bestellt, zwei Tage später geliefert und anschließend via Skype die Freundin durch die Windows 8 Installation gelotst, da Windows 7 vorinstalliert war. Es klappte doch tatsächlich irgendwie alles und am Ende waren alle froh 🙂

Nach ein paar Tagen jedoch bekam ich die Rückmeldung, dass die WLAN-Verbindung stäääändig abbrechen und überhaupt nicht stabil laufen würde.

Erster Gedanke: „WLAN. Okay. Erst mal den ganzen Quatsch ausschalten.“

Also per Teamviewer drauf und 802.11abgn auf 802.11g runtergeschraubt, festen Kanal vergeben und 802.11g+ deaktiviert, sodass es maximal, dafür aber stabil mit 54Mbit/s funktionieren müsste.
Dabei fiel mir übrigens auf, dass das TLS-Zertifikat des Speedports W504V (letztes Firmwareupdate, welches auch installiert war, vom Oktober 2012) irgendwann 2010 abgelaufen war. Wirklich tolle Sache, Telekom 

Ein paar Tage später bekam ich leider die Rückmeldung, dass sich an den ständigen Verbindungsabbrüchen immer noch nichts geändert hat. Zusätzlich sei jetzt die PS3 total langsam im Internet unterweg.

Also wieder drauf, Änderungen rückgängig gemacht und auf Fehlersuche gegangen. Fand auch schnell diesen Thread im HP Support-Board, in dem sich auch nur über das grauenvolle WLAN des Notebooks beschwert wird.

Blieb als letzte Möglichkeit nur noch ein Treiber direkt von Mediatek. Dort gab es dann Version 5.0.46.0 für den MT7630E anstatt wie bei HP die veraltete 5.0.37.0 vom 21.03.2014.

Jetzt ist knapp eine Woche vergangen und habe nichts mehr vom Notebook gehört 🙂

Sankt Peter-Ording

Ich war mit der Freundin in Sankt Peter-Ording und es war wohl der schönste Urlaub, den ich jemals hatte. Da ich zwischendurch keine Zeit hatte, Bilder zu posten, hole ich das jetzt nach. Denn nichts beschreibt die 6 Tage besser, als Bilder 🙂

(Achja. Alle Bilder wurden mit meinem neuen Nexus 5 und der App Focal geschossen. Nachbearbeitung hat nicht stattgefunden.)

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